Carl hatte eine schlechte Angewohnheit, die Suzanne schon immer angewidert hatte

Carl und Suzanne waren seit fast 45 Jahren verheiratet.

Sie waren ein schönes Paar, aber Carl hatte eine schlechte Angewohnheit, die Suzanne schon immer angewidert hatte. Jeden Morgen, bevor er das Bett verließ, stieß er diesen donnernden, von der Farbe abblätternden Furz aus.

Die arme Suzanne erschauderte nur. Im Laufe der Jahre hatte sie sich über Carl beschwert: “Du kennst doch Carl! Eines Tages wirst du dir die Seele aus dem Leib furzen. Was wirst du tun, wenn das passiert?”

Carl nahm das nie ernst und machte einfach mit seiner morgendlichen Befreiung weiter, also beschloss Suzanne einfach, das Bett zu verlassen, bevor Carl aufwachte.

Nun, es war Thanksgiving, und Suzanne war extra früh aufgestanden, um das Abendessen vorzubereiten. Als sie den Truthahn zubereitete, stieß sie auf die Innereien und hatte eine teuflische Idee. Sie nahm die Innereien, ging nach oben ins Schlafzimmer und steckte sie vorsichtig hinten in Carls Boxershorts. Danach kehrte sie in die Küche zurück und fuhr mit den Vorbereitungen für das Abendessen fort.

Etwa eine halbe Stunde später hörte Suzanne einen markerschütternden Schrei aus dem oberen Stockwerk. Sie schmunzelte vor sich hin.

Nach ein paar Minuten dachte sie, dass sie besser nach Carl sehen sollte. Als sie im oberen Flur am Badezimmer vorbeikam, sah sie Carl nackt neben der Toilette knien und mit Zeige- und Mittelfinger auf die Wand vor ihm zeigen.

“Was ist los, Carl?”, fragte sie, während sie versuchte, ihr Lachen zu unterdrücken.

Carl drehte sich zu Suzanne um, eine Träne lief ihm über die Wange: “Du hattest Recht, Suzanne! Mein Gott, du hattest recht. Ich habe mir heute Morgen tatsächlich die Seele aus dem Leib gefurzt. Und durch die Gnade Gottes, mit diesen zwei Fingern, habe ich alles wieder reingekriegt.